Beachtung bei freien VPN-Erweiterungen für Chrome: Risiken identifiziert

VPN

Freie Erweiterungen für Chrome-VPN weisen erhebliche Risiken auf wie Malware, Datenlecks und Malware. Dies liegt daran, dass Entwickler oft Ihre Browserdaten sammeln, verschlüsselt übertragen und an Dritte verkaufen, um die kostenlose Nutzung zu finanzieren. Dies wurde in jüngsten Fällen durch “FreeVPN.One” und „Schläfer-Malware“ deutlich. Daher sind nur seriöse Anbieter mit kostenpflichtigen, vertrauenswürdigen VPNs für echte Sicherheit empfehlenswert. 

Viele VPN-Erweiterungen für Google Chrome und ähnliche Browser wie Vivaldi sind oft kostenlos erhältlich. Jedoch sollte man beachten, dass nicht alle dieser Erweiterungen vertrauenswürdig sind. Vor allem für Nutzer in Großbritannien, wo die Verwendung von VPNs aufgrund neuer Altersverifikationsgesetze stark zugenommen hat, ist Vorsicht geboten. Manche Anbieter, die anfänglich legitime VPN-Funktionen anboten, haben sich als völlig anders herausgestellt.

Beachtung bei freien VPN-Erweiterungen für Chrome

Berücksichtigung: Bei kostenlosen VPN-Erweiterungen kann ich dir auch eine Übersicht oder Ratschläge zu den Risiken geben. Ist das rechtmäßig?

Die Kehrseite von Gratis VPNs

Forscher von Koi Security haben eine kostenlose VPN-Erweiterung untersucht, die auf den ersten Blick recht serios wirkte. Doch schnell stellte sich heraus, dass diese nicht seinen Benutzern die Privatsphäre sichert, sondern sie im Gegenteil kontinuierlich ausspioniert. Es handelt sich um ein klassisches Beispiel, bei dem eine vermeintliche Sicherheitslösung, die als VPN angeboten wird, in Wirklichkeit eine sehr unangenehme Nebentätigkeit hat.

Wie blieb diese Illusion bestehen? 

Die genannte Erweiterung war jahrelang im Chrome Web Store verfügbar und erhielt positive Bewertungen. Im Frühjahr 2025 wurden jedoch Updates durchgeführt, die neue Berechtigungen unter dem Vorwand anforderten, die Sicherheit zu verbessern. Es wurde ein System implementiert, das Screenshots von Nutzerseiten erstellt – von allem, was du besuchst, sei es dein Online-Banking, persönliche Dokumente oder soziale Medien. Diese Bilder werden für ungewisse Zwecke übertragen.

Eine besonders unverschämte Masche war die Einführung einer „AI Threat Detector“-Funktion, die den Nutzern vorgaukelte, ihre Datensicherheit zu erhöhen, indem sie Webseiten auf Phishing-Angriffe überprüfte. Anstatt eine einmalige Prüfung vorzunehmen, implementiert die Erweiterung eine permanente Überwachung. Obwohl diese „hilfreiche“ Funktion die Benutzer beruhigte, wurden ihre Aktivitäten tatsächlich überwacht.

Die Gefahren der Unachtsamkeit

Zahlreiche Nutzer, die die Erweiterung installiert haben, haben den neuen Berechtigungsanfragen zugestimmt, ohne zu realisieren, dass „AI Threat Detection“ keine lokale, sondern eine fortlaufende Überwachung ist. 

Den Entwicklern zufolge sollten Screenshots nur von „verdachtigen“ Seiten angefertigt werden, aber die Realität sieht ganz anders aus: Die Sicherheitsforschung machte deutlich, dass selbst unbedenkliche Seiten wie Google Docs oder Google Photos betroffen waren.

Darüber hinaus wird die Erweiterung im Chrome Web Store mit einem „Featured“-Badge beworben und hat über 100.000 Installationen – ein Warnsignal, das viele Nutzer übersehen konnten. Menschen, die nicht über große technische Kenntnisse verfügen, können diesen Betrugsversuchen leicht erliegen.

Was solltest du tun?

Falls du eine VPN-Erweiterung nutzt, achte darauf, dass sie zuverlässig ist. Prüfe die Berechtigungen sorgfältig und lese die Bewertungen, auch wenn das oft einen höheren Aufwand bedeutet. Der Grundsatz „Wenn ein Produkt kostenlos ist, bist du das Produkt“ gilt hier also wieder einmal. Man sollte sich vor allem bei Apps, die scheinbar der eigenen Sicherheit dienen, genau überlegen, welche Informationen man anderen zur Verfügung stellt.

Wenn du die erörterte Erweiterung hast, kontrolliere die ID der Erweiterung und entferne sie, wenn sie dir merkwürdig erscheint. Sicherheit online ist kein Spiel, sondern eine sehr ernst zu nehmende Sache.